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Aliena Juliette Heinzmann

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Zweimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften U23

Am Donnerstag, den 21.07.22 bin ich nach Bochum auf die Deutschen Meisterschaften U23 angereist. Die Wettkämpfe haben für mich am Samstag zuerst mit dem Dreisprung begonnen. Als es dann losging habe ich mich wie immer früher als die anderen aufgewärmt, weil ich das einfach gerne in Ruhe mache. Bei der Anlaufkontrolle habe ich gemerkt, dass ich schon echt schnell unterwegs bin. Im Training davor war ich bei einer Schnelligkeit von 148 Fuß, was auch schon echt flott ist. Von Anfang an rannte ich bei den Anläufen 153 bis 156 Fuß. Es hat einfach alles gepasst, das war schon nice. Beim Einspringen konnte ich aus einem kurzen Anlauf einen soliden Sprung absolvieren, der sich auch gut angefühlt hat. Durch meine mehreren Anlaufversuche konnte ich leider keine weiteren Sprünge vor meinem Wettkampf machen. Das war schon ein wenig stressig.

Bei meinem ersten Sprung bin ich bereits schon 13,11m gesprungen, da war ich selbst überrascht und war damit schon zufrieden. Ich hatte mir im Voraus beim Dreisprung als Ziel gesetzt, die 13m zu schaffen und eine Medaille zu gewinnen. Bei den weiteren Sprüngen konnte ich meine neue Bestleistung halten, womit ich echt mehr als zufrieden war. Es ist alles genauso eingetroffen, wie ich mir das vorgenommen hatte und das macht mich happy. Das ich dann alle meine Ziele erreiche und die Bronzemedaille gewinne, hat mich natürlich riesig gefreut.

Am Sonntag waren dann auch die Wettkämpfe vom Weitsprung dran. Hier wollte ich vor allem Spaß haben, in den Endkampf kommen und die 6m knacken. Ich habe beim warm machen schon gemerkt, dass ich zwar fit bin, aber mich der Dreisprung vom Vortag schon muskulär angestrengt hat. Zwar bin ich gut an mein Niveau herangesprungen, aber die Serie hat dann doch die leichte Müdigkeit von mir bestätigt. Trotzdem konnte ich mich für den Endkampf qualifiziert, worüber ich schon echt happy war. Bei meinem letzten Sprung dachte ich mir jetzt gehe ich nochmal das volle Risiko ein und renne mit der ganzen Kraft, die ich noch habe auf die Grube zu. Mein Trainer meinte auch vorher noch zu mir ich soll länger den Sprung halten, was ich generell schon immer mache, aber ich darf auch nicht zu viel darüber nachdenken. Beim Absprung meines letzten Versuches kam mir einfach der Blitzgedanke „ja halt doch länger“, das habe ich dann gemacht. Danach war ich schon ein wenig perplex, als ich aus der Grube raus bin und ich musste mich erstmal selbst fragen „war der weit genug und war er gültig?“. Als ich gesehen habe, dass mein Trainer an der Seite komplett ausflippt, wusste ich, dass der Sprung gut gewesen sein muss. Zuerst habe ich nur die 6 vor dem Komma gelesen und bin auch schon komplett vor Freude ausgeflippt. Als ich dann noch gesehen habe, dass ich insgesamt 6,08m gesprungen bin und dazu noch auf den dritten Platz gerutscht bin, war die Freude noch größer. Nach mir kamen aber noch ein paar Springerinnen und ich musste noch ein wenig zittern, bis ich sicher wusste welchen Platz ich erreicht habe. Am Ende habe ich auch hier die Bronzemedaille in den Händen halten dürfen.

Es war einfach ein mega geiles und verrücktes Wochenende in Bochum!

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