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Fanny Straub

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Fanny Straub
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Jetzt hat’s auch mich erwischt

Zwei Jahre und ein paar Impfungen habe ich durchgehalten, aber jetzt hat Corona auch mich erwischt. Nach dem Bundeskader-Lehrgang in Dormagen habe ich mich leicht kränklich gefühlt. Das ist aber auch nicht ungewöhnlich, weil wir dort sehr intensiv trainiert haben und mein Körper immer ein bisschen Zeit zur Regeneration braucht. Trotzdem habe ich mich natürlich täglich weitergetestet und am Dienstag war es dann soweit: Der erste Schnelltest zeigte ein positives Ergebnis. Fünf Schnelltests und zwei positive Ergebnisse später machte ich mich auf zum PCR-Test. Einen Tag darauf dann die Gewissheit: Sieben Tage Quarantäne und wieder einmal raus aus der Schule und dem Training. Das ist bitter, aber vor allem hoffe ich, dass ich keine meiner Freundinnen auf dem Lehrgang angesteckt habe.

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  • Neues Jahr, wenig Glück!

    Schon kurz nach Silvester ging es für mich wieder auf die Bahn. Beim Bundeskader-Lehrgang standen in Tauberbischofsheim die letzten Vorbereitungen für den anstehenden Weltcup in Budapest an. Gerade nach den freien Tagen war das Training sehr intensiv. Trotzdem bin ich gut vorbereitet in die ungarische Hauptstadt angereist. Bereits die Vorrunde ist immer sehr wichtig, entscheidet sie doch, auf welchen Platz man in das KO einsteigt. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage war ich sehr zufrieden. Durch die gute Leistung war ich sogar vom ersten KO-Gefecht befreit. Unter den besten 64 musste ich dann gegen eine deutsche Teamkollegin antreten, die ihre Vorrunde nicht so gut absolviert hat. Bis zur Pause war das Gefecht ausgeglichen, ich habe sogar mit zwei Treffern geführt. Gegen Ende habe ich aber leider den Faden verloren und bin mit der zweiten Niederlage des Tages ausgeschieden. Ärgerlich, weil ich mich sehr gut gefühlt habe und sicher mehr drin gewesen wäre. Gegen Teamkolleginnen tue ich mir leider immer schwer, das war schon etwas Pech. Schlussendlich wurde ich 35: Keine Katastrophe, aber eigentlich kann ich mehr. Kommende Woche fliege ich nach Segovia, dem zweiten Weltcup im Jahr 2022. Hoffentlich klappt es da noch besser!

  • Achte in Deutschland

    Nachdem ich bei der ersten Auflage der German Masters bereits zufrieden mit dem zwölften Platz war, konnte ich mich beim zweiten Teil der Serie sogar nochmal steigern. Mit dem Einzug ins Viertelfinale und Platz Acht bin ich sehr zufrieden. Die besten 24 Fechterinnen Deutschlands waren zur „alternativen Deutschen Meisterschaft“ eingeladen. Nach einer guten Vorrunde, in der ich die Nummer Fünf Deutschlands geschlagen habe, war ich im Achtelfinale ebenfalls erfolgreich. Erst im darauffolgenden Viertelfinale war Schluss – gegen meine Vereinskollegin Julika Funke, aktuelle Nummer Zwei der deutschen Rangliste. Diese Niederlage kann ich jedoch gut verkraften. Ich habe gesehen, dass ich nach den German Masters A im Frühjahr an den richtigen Stellen gearbeitet habe und sehe positiv der neuen Saison entgegen – dann auch hoffentlich wieder mit internationalen Wettbewerben. Abschließend meinen Glückwunsch an Lisa Gette, die das Turnier für sich entschieden hat und Julika, die nach ihrem Siege gegen mich Zweite wurde!

  • Einziger Kaderlehrgang der Saison

    Nach den German Masters war nun das zweite Event in dieser Saison. Beim Bundeskader-Lehrgang am vergangenen Wochenende habe ich mich mit den besten deutschen Fechterinnen messen können. Nach der langen Pause ein schönes Gefühl! Vieles, was ich in den letzten Monaten erarbeitet habe, konnte ich bereits in die Praxis umsetzen. Mit den gewonnenen Erfahrungen bereite ich mich jetzt auf die German Masters B vor, die am 26. Juni den Saisonabschluss bilden.