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Lea Schmid

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Erfolgreiches Comeback nach langer Verletzungspause

Nach einem Jahr Verletzungspause habe ich sowohl national als auch international mit Siegen bei der Deutschen Polizei-Meisterschaft und beim European Cup in Pale erfolgreich mein Comeback gegeben.

Im Mai 2023 hatte ich mir bei einem Kampf in der Spanienliga in Madrid einen Kreuzbandriss zugezogen, was meine Planungen gehörig durcheinanderbrachte. Nach einer erfolgreichen Saison mit u.a. dem Gewinn der Silbermedaille bei der U23-Europameisterschaft sowie dem Sieg beim European Cup in Winterthur hatte ich eigentlich zahlreiche internationale Wettkämpfe eingeplant.

Nach der Knieoperation im Juni 2023 hatte ich sofort mit dem Rehatraining begonnen. Zwei Wochen später ging es zweimal täglich mit Kraft- und Ausdauertraining am Olympiastützpunkt in Stuttgart los. Während der ganzen Zeit war ich in engem Kontakt mit Sven Albrecht, meinem Heimtrainer vom JZ Heubach, der mir immer mit Rat und Trost zur Seite stand.

Im Oktober konnte ich wieder Uchi-Komi trainieren, d.h. es wurden Teilbewegungsabläufe mit Partnern geübt. Damit werden die technischen Fähigkeiten sowie die judospezifischen Schnelligkeits-, Kraft- und Ausdauerfähigkeiten trainiert. Somit wurden die Bewegungsabläufe für Wurf- und Grifftechniken wieder eingeübt und automatisiert.

Nach weiteren sechs Monaten, Mitte Februar 2024, konnte ich dann wieder voll in das Judotraining einsteigen und schrittweise die Intensität im Randori (Trainingskämpfe) erhöhen. Im April erfolgte dann die Freigabe der Sportmediziner für die Rückkehr zum Wettkampfsport.

Und dann, Ende April, endlich wieder der Einstieg in das Wettkampfgeschehen 😊

Der erste Auftritt fand in der Bundesliga für den JSV Speyer in der Partie gegen Wiesbaden statt. Ich konnte bei meinem Comeback gleich doppelt punkten, und das sogar hochgestellt in die Gewichtsklasse über 78 Kilogramm gegen die Deutsche Meisterin U18 und U21, Sofiia Svydka.

Weiter ging es in Hannover bei der Deutschen Polizeimeisterschaft. Im Halbschwergewicht, der Klasse bis 78kg, habe ich in der Vorrunde gegen Yonne Kulartz gewonnen. Im Halbfinale brachte mir dann ein Haltegriff gegen Lara Wischrath aus Bayern den Finaleinzug. Und im Finale konnte ich mir mit Ippon für Uchi mata gegen Jana Buschermöhle aus Bremen den Meistertitel holen .

Der erste internationale Einsatz folgte dann kurz darauf beim European Cup in Pale (Bosnien und Herzegowina). Nach einem Freilos konnte ich mich gegen Lorena Perkovic aus Kroatien durchsetzen, im Halbfinale gewann ich gegen die favorisierte Irene Caleo aus Italien. Schon nach kurzer Kampfzeit konnte ich mir im Finale gegen die Polin Aleksandra Turek mit Haltegriff die Goldmedaille sichern.

Dass mein Comeback so erfolgreich ausfallen würde, hatte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt 😊

Nach diesem optimalen Start ist mein Terminplan jetzt wieder richtig voll. So werden in den nächsten Wochen zahlreiche Trainingseinheiten stattfinden, u.a. in Kienbaum, Köln und Kroatien. Als nächste Wettkämpfe stehen die Bundesliga, die Europameisterschaft der Polizei sowie das European Open in Tallin (Estland) auf dem Programm.

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