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Enni Wielsch

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Enni Wielsch
Sportart(en):

Shorttrack,

Profilgruppen

SportlerIn,

Enni Wielsch

Hi! Ich bin Enni, bin 16 Jahre alt und mache Shorttrack- das ist quasi die Kurzform von Eisschnelllauf, allerdings sind die Sportarten nicht so gleich wie man denkt. Wie alles anfing: In der Saison 2012/2013 durfte ich meinen großen Bruder öfter ins Training nach Mannheim begleiten, nachdem ich paar Wochen beim Training zuschaute, wollte ich dann auch einmal aufs Eis- es war für mich damals mit knappen 8 Jahren das erste Mal auf dem Eis, und dann auch noch mit richtigen Shorttrackschuhen. Die Saison darauf hatte ich meine ersten Wettkämpfe und durfte auch öfter ins Training nach Mannheim mitfahren. Als mein Bruder sich 2015 dazu entschieden hat, mit Shorttrack aufzuhören um sich auf das Abitur zu konzentrieren, wollte ich dennoch weiter machen. Also bin ich 3 mal die Woche meist mit meinem Dad nach Mannheim zum Eistraining gefahren und habe 3 mal die Woche zu Hause im Wohnzimmer auf der Radrolle gesessen und in die Pedale getreten. Seit der Saison 2014/2015 laufe ich auch auf internationalen Wettkämpfen. Anfangs kleinere Wettkämpfe in Belgien und den Niederlanden, mittlerweile laufe ich Europaweite Wettkämpfe und bereise gleichzeitig mit meinem Vater, der immer mit mir auf die Wettkämpfe fährt und mich vor Ort unterstützt wo er kann und darf, halb Europa. Der Sport hat mir bis hierher und hoffentlich auch in Zukunft viele internationale Freunde gebracht- so war ich zum Beispiel Im Januar 2020 eine Woche in Malmö, Schweden und habe dort eine Woche beim Trainingslager der Schweden mit trainieren dürfen. Außerdem habe ich mir durch das Reisen und den Kontakt zu all den Sportlern aus anderen Ländern Englisch beigebracht und liebe es mich mit nahezu jedem unterhalten zu können.

Jetzt kommt der Part über mein Sport und die Folgen auf mein Sport durch diesen Virus der grad die Runde macht. Ich rede (oder schreibe) nicht gerne darüber, weil es mich echt sauer macht. Naja da bin ich aber auch nicht die Einzige der es so geht- also Augen zu und durch! Die Saison 2019/2020 lief richtig gut für mich und ich war fest davon überzeugt meinen Titel bei den deutschen Meisterschaften in Rostock Mitte März 2020 zu verteidigen- außerdem war ich für die Junioren-Europameisterschaften in Kolomna, Russland Ende März 2020 qualifiziert. Ein Tag bevor ich mit meinem Dad nach Rostock gefahren wäre, bekam ich eine Nachricht von einer Freundin aus Schweden, in der sie mich fragte ob es stimmt dass die DM ausfällt. In dem Moment war ich auf dem Schulhof und hatte Pause- als ich nachgeschaut und realisiert habe dass es wahr ist und die DM tatsächlich nicht stattfinden wird, war ich so niedergeschlagen dass ich erstmal nicht in den Unterricht konnte. 2 Wochen später wäre ich nach Russland geflogen- alles war erledigt und ich war trotz der Absage der DM zuvor sehr optimistisch und habe immer weiter gehofft dass alles funktionieren wird. Leider wurde dann auch 5 Tage zuvor alles abgesagt. Die Saison endete also mit einem nationalen Wettkampf Ende Februar 2020 in Dresden. Diese Saison hätte auch ein Highlight mitgebracht, denn Anfang Februar 2021 wären die European Youth Olympic Games in Vuokatti, Finnland gewesen. Hier wollte ich meine Chance nutzen und als eine von 2 auserwählten Sportlerinnen aus Deutschland teilzunehmen. Shit happens but life goes on!

So, jetzt aber genug über mich, meinen Sport und diesen Virus!!!

Eure Enni

Meine Erfolge:
Deutsche Meisterin 2018 (D-Juniorinnen)
Deutscher Rekord auf 1000 m (D-Juniorinnen)
5. Platz bei den Junioren Europameisterschaften 2018
Erste Deutsche auf 500 m und 1500 m (C-Juniorinnen)
Sportlerin im Bundes-Juniorenkader

Bestzeiten:
500m – 48.521 sec – Baselga di Pine ITA
1000m – 1:39.990 min – Dresden GER
1500m – 2:37.233 min – Rostock GER
3000m – 6:01.377 min – Oslo NOR
2000m relay – 3:17.962 min – Bormio ITA
3000m relay – 4:57.576 min – Bergamo ITA
Über mich:
Verein: Mannheimer ERC
Wohnort: Heilbronn
Geburtsjahr: 4. November 2004
Hobbys: kochen, reisen, Ski fahren, Schlittschuhlaufen
Bilder
News
  • Training unter dem Dach der Heilbronner Falken

    Seit August 2020 habe ich das große Glück das Eis der Kolbenschmidt-Arena für mein persönliches Training nutzen zu dürfen. Anfangs war ich zwischen 6 und 8 Uhr in der Früh dort, in dieser Zeit hatten wir (Das Sportheilbronn Magazin, Nathalie Rothenbächer https://sportathleten.de/profil/natalie-rothenbaecher/ und ich) auch die Möglichkeit das Eis zu nutzen um unser Experiment „Schuhtausch“ durchzuführen. Mittlerweile bin ich fast täglich dort, mal morgens bevor die Falken trainieren, mal mittags nach dem Training der Falken und manchmal auch kurz vor einem von Ihren Heimspielen. Dadurch dass beim Shorttrack einiges an Schutzkleidung und Ausrüstung benötigt wird, wie zum Beispiel Matten an der Bande (was wir in Heilbronn nicht haben) kann ich eigentlich nur langsame Trainingseinheiten wie zum Beispiel Techniktraining machen. Ich trainiere trotz der Gefahr gegen die Bande zu fliegen auch Schnelligkeit aka Sprints, bin eben einfach etwas vorsichtiger.

    An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Michael Rumrich, dem Geschäftsführer des Heilbronner EC, danken dass er das ganze organisiert hat und mich immer unterstützt. Außerdem danke ich auch den Heilbronner Stadtwerken für Ihrer Unterstützung mir eine Eisfläche für mein eigenes Training zur Verfügung zu stellen. Ohne die Eismeister hätte ich eine Eisfläche mit der ich nicht wirklich was anfangen könnte, denn nach dem Training der Falken ist das Eis etwa genauso kaputt wie nach 20 Minuten Publikumslauf, deshalb auch hier: Danke!!

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